Die Bilanzgleichung — das Fundament
Die Bilanzgleichung ist das mathematische Fundament der Buchhaltung. Wer sie versteht, versteht jeden Geschäftsvorfall.
Die Grundgleichung
Aktiva = Eigenkapital + Fremdkapital
Das gesamte Vermögen (Aktiva) ist entweder durch Eigenmittel (Eigenkapital) oder Fremdmittel (Fremdkapital) finanziert.
Wie Geschäftsvorfälle wirken
Jeder Vorfall berührt mindestens zwei Positionen:
- Aktiv-Tausch: Bank → Kasse (innerhalb Aktiva).
- Passiv-Tausch: Bankkredit → Lieferanten-Verbindlichkeit (innerhalb Passiva).
- Bilanzverlängerung: Bankkredit aufnehmen erhöht Aktiva und Passiva.
- Bilanzverkürzung: Kredit tilgen reduziert beide Seiten.
Praktische Anwendung
Beispiel: Maschinenkauf für 50.000 € auf Kredit.
- Aktiva: Maschinen +50.000 €.
- Passiva: Bankkredit +50.000 €.
- Bilanzsumme: +50.000 € auf beiden Seiten.
Beispiel: Bezahlung Lieferanten-Verbindlichkeit von Bank.
- Aktiva: Bank -10.000 €.
- Passiva: Lieferanten-Verbindlichkeit -10.000 €.
- Bilanzsumme: -10.000 €.
Bilanzthemen mit Liquiditätssicht verbinden
SolvGuard unterstützt vor allem auf der operativen Planungsebene: Zahlungsflüsse, Kosten, Umsatzannahmen und Szenarien werden in Ergebnis- und Liquiditätswirkung übersetzt. So lässt sich prüfen, wie robuste Reserven im Plan wirklich aussehen.
Mit eigenen Zahlen testen →