Eigenkapital-Positionen erklärt
Eigenkapital hat mehrere Bestandteile mit unterschiedlicher rechtlicher Wirkung. Wer sie kennt, plant strategisch.
Die Eigenkapital-Komponenten
- I. Gezeichnetes Kapital: Stammkapital bei GmbH, Grundkapital bei AG.
- II. Kapitalrücklage: Aufgeld bei Kapitalerhöhung, Zuzahlungen.
- III. Gewinnrücklagen:
- Gesetzliche Rücklage.
- Rücklage für Anteile am Mutter-Unternehmen.
- Satzungsmäßige Rücklagen.
- Andere Gewinnrücklagen.
- IV. Gewinn-/Verlustvortrag aus Vorjahren.
- V. Jahresüberschuss/-fehlbetrag der laufenden Periode.
Die rechtliche Bedeutung
- Gezeichnetes Kapital: Haftungskapital (mindestens 25.000 € bei GmbH).
- Kapitalrücklagen: An strenge Ausschüttungs-Regeln gebunden.
- Gesetzliche Rücklage: Mindestens 10 % des Grundkapitals (AG).
- Andere Gewinnrücklagen: Flexibler in Bildung und Auflösung.
- Bilanzgewinn: Ausschüttbar an Eigentümer.
Strategische Aspekte
- Eigenkapitalquote-Optimierung für Bonität.
- Gewinn-Thesaurierung statt Ausschüttung.
- Kapitalerhöhungen strategisch planen.
- Bilanz-Vorbereitung vor Bankgesprächen.
- Eigenkapital-Stärkung bei Nachfolgeplanung.
Bilanzthemen mit Liquiditätssicht verbinden
SolvGuard unterstützt vor allem auf der operativen Planungsebene: Zahlungsflüsse, Kosten, Umsatzannahmen und Szenarien werden in Ergebnis- und Liquiditätswirkung übersetzt. So lässt sich prüfen, wie robuste Reserven im Plan wirklich aussehen.
Mit eigenen Zahlen testen →