Eigenkapital-Rentabilität
Eigenkapital-Rentabilität ist die wichtigste Kennzahl für Eigentümer. Sie zeigt, ob sich das Eigenkapital lohnt.
Die Berechnung
Eigenkapital-Rentabilität (ROE) = Jahresüberschuss / Eigenkapital × 100
Beispiel: Jahresüberschuss 200.000 € / Eigenkapital 2.000.000 € = 10 % ROE.
Vergleich zur Alternative: Tagesgeld 3 %, Aktien 7 % langfristig.
Wo der ROE wirklich her kommt
Du-Pont-Schema:
ROE = Umsatzrendite × Kapitalumschlag × Leverage
- Umsatzrendite: Wie profitabel ist jeder Euro Umsatz?
- Kapitalumschlag: Wie oft setzt du Kapital um?
- Leverage: Wie hoch ist die Verschuldung?
Höherer Leverage erhöht ROE — aber auch Risiko.
Was ein guter ROE ist
- > 15 %: Sehr gut.
- 10–15 %: Gut.
- 5–10 %: Akzeptabel.
- < 5 %: Eigenkapital arbeitet schlecht.
- Bei niedrigem ROE: EK-Reduzierung prüfen (Ausschüttung).
Bilanzthemen mit Liquiditätssicht verbinden
SolvGuard unterstützt vor allem auf der operativen Planungsebene: Zahlungsflüsse, Kosten, Umsatzannahmen und Szenarien werden in Ergebnis- und Liquiditätswirkung übersetzt. So lässt sich prüfen, wie robuste Reserven im Plan wirklich aussehen.
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