Ist-Besteuerung statt Soll-Besteuerung — der Liquiditätsvorteil

Bei der Ist-Besteuerung führst du Umsatzsteuer erst nach Zahlungseingang ab — das spart Liquidität deutlich.

Der Unterschied

Soll-Besteuerung (Standard): Umsatzsteuer wird bei Rechnungsstellung fällig, auch wenn der Kunde noch nicht gezahlt hat.

Ist-Besteuerung: Umsatzsteuer wird erst bei Zahlungseingang fällig. Bei 30 Tagen Zahlungsziel sparst du 30 Tage Vorfinanzierung der Umsatzsteuer.

Wer es nutzen kann

Der Liquiditätsvorteil

Beispiel: 60.000 € monatlicher Brutto-Umsatz, 19 % MwSt = 11.400 €. Bei 30 Tagen Zahlungsziel ein dauerhafter Liquiditätsvorteil von 11.400 €. Bei 60 Tagen: 22.800 €.

Das ist Geld, das sonst dem Finanzamt vorgestreckt werden muss — bei Ist-Besteuerung bleibt es länger im Unternehmen.

Was du beachten musst

Ist-Besteuerung statt Soll-Besteuerung: Annahmen sauber testen

Wenn du Zahlungseingänge, Ausgaben, Reserven und Fristen verändern willst, hilft SolvGuard beim Rechnen mit plausiblen Spannen statt Einzelwerten. So erkennst du Chancen und Grenzen früher, bevor Geld gebunden wird.

Mit eigenen Zahlen testen →