Konzernabschluss-Grundlagen
Konzernabschluss vereint die Einzelabschlüsse zu einer „virtuellen" Bilanz. Wichtig bei Gruppen-Strukturen.
Wann pflicht
- Mutterunternehmen muss Tochter beherrschen (Stimmrechtsmehrheit).
- Größenkriterien überschritten (Umsatz, Bilanzsumme, Mitarbeiter).
- Kapitalmarktorientiert (Börsennotierung): immer.
- Befreiungs-Möglichkeit für mittlere Gruppen.
Die Konsolidierungs-Methoden
- Vollkonsolidierung: Bei Beherrschung (> 50 %). 100 % der Tochter-Werte.
- Quotenkonsolidierung: Bei Joint Ventures.
- Equity-Methode: Bei maßgeblichem Einfluss (20–50 %).
- Anteilskonsolidierung: Bei weniger als 20 %.
Die Konsolidierungs-Schritte
- EinzelabschlĂĽsse sammeln.
- Vereinheitlichung der Bilanzierung.
- Umrechnung Fremdwährungen.
- Kapitalkonsolidierung: Eliminierung der Beteiligung.
- Schuldenkonsolidierung: Konzern-interne Forderungen/Verbindlichkeiten.
- Aufwands-/Ertragskonsolidierung: Konzern-interne Umsätze.
- Zwischenergebnis-Eliminierung.
Bilanzthemen mit Liquiditätssicht verbinden
SolvGuard unterstützt vor allem auf der operativen Planungsebene: Zahlungsflüsse, Kosten, Umsatzannahmen und Szenarien werden in Ergebnis- und Liquiditätswirkung übersetzt. So lässt sich prüfen, wie robuste Reserven im Plan wirklich aussehen.
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