Sensitivitätsanalyse — welche Annahme das Ergebnis am stärksten bewegt
Nicht alle Treiber sind gleich wichtig. Die Sensitivitätsanalyse zeigt, welche das Ergebnis dominieren — und wo die wertvollste Steuerungs-Aufmerksamkeit liegt.
Das Prinzip
Du nimmst eine Variable nach der anderen und veränderst sie um einen festen Prozentsatz (typisch ±10 %). Du beobachtest, wie stark sich das Endergebnis (z. B. EBITDA, Liquidität) verändert. Treiber mit hoher Sensitivität sind die kritischen Hebel.
Ein Beispiel
| Treiber | Sensitivität (Wirkung +10 %) |
|---|---|
| Umsatz | +25 % EBITDA |
| Personalkosten | −18 % EBITDA |
| Materialkosten | −15 % EBITDA |
| Energiekosten | −4 % EBITDA |
| Marketingbudget | −2 % EBITDA |
Klare Botschaft: Umsatz, Personal und Material sind die drei strategischen Hebel. Energie und Marketing sind operativ wichtig, aber nicht strategisch entscheidend.
Was die Analyse strategisch verändert
- Monitoring-Fokus: Hochsensible Treiber engmaschiger überwachen.
- Risikomanagement: Bei diesen Treibern bewusst Hedging oder Reserven.
- Verhandlungsfokus: Bei hochsensiblen Kosten gezielter verhandeln.
- Strategische Diskussionen: Auf die Treiber konzentrieren, die wirklich bewegen.
Sensitivitäten automatisch berechnen
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