Anlagendeckung — die goldene Bilanzregel
Die goldene Bilanzregel: Langfristiges Vermögen muss langfristig finanziert sein. Anlagendeckung misst das.
Die Anlagendeckungsgrade
Anlagendeckungsgrad I:
Eigenkapital / Anlagevermögen × 100
Streng: Anlagen sollen aus EK gedeckt sein. Realität: 50–70 % typisch.
Anlagendeckungsgrad II:
(Eigenkapital + langfristiges FK) / Anlagevermögen × 100
Sollte über 100 % liegen — sonst Fristen-Inkongruenz.
Warum es wichtig ist
- Fristenkongruenz: Anlagen sind langfristig nutzbar, sollten langfristig finanziert sein.
- Vermeidung von Refinanzierungs-Risiken.
- Stabilität in Krisen.
- Bonität bei Banken.
- Bilanz-Bewertung bei Verkauf.
Was die Quote bewegt
- Investitionen ohne langfristige Finanzierung.
- Kurzfristige Kontokorrent-Nutzung für Investitionen.
- Eigenkapital-Stärkung verbessert Quote.
- Sale-and-Lease-Back als Strategie.
- Langfristige Bankkredite für Anlagenkauf.
Bilanzthemen mit Liquiditätssicht verbinden
SolvGuard unterstützt vor allem auf der operativen Planungsebene: Zahlungsflüsse, Kosten, Umsatzannahmen und Szenarien werden in Ergebnis- und Liquiditätswirkung übersetzt. So lässt sich prüfen, wie robuste Reserven im Plan wirklich aussehen.
Mit eigenen Zahlen testen →