Avalkredit — wenn die Bank für dich bürgt
Beim Avalkredit übernimmt die Bank eine Bürgschaft für dich gegenüber Dritten — ohne dass Geld fließt. Bindet trotzdem deine Kreditlinie und kostet eine Avalprovision.
Wie ein Avalkredit funktioniert
Die Bank verpflichtet sich, im Schadensfall an deinen Vertragspartner zu zahlen — du musst dafür kein eigenes Geld hinterlegen. Stattdessen zahlst du eine Avalprovision (typisch 1–3 % p. a. der Bürgschaftssumme).
Typische Anwendungsfälle
- Mietkaution (statt 3 Monatsmieten zu hinterlegen).
- Anzahlungsbürgschaft bei Großaufträgen — der Kunde will eine Sicherheit für seine Vorauszahlung.
- Gewährleistungsbürgschaft nach Projektabnahme — der Kunde sichert sich gegen Mängel ab.
- Zollbürgschaft im Außenhandel.
- Bietungsbürgschaft bei Ausschreibungen.
Was du beachten musst
- Avale belasten deine Kreditlinie wie ein normaler Kredit — auch wenn kein Geld fließt.
- Bei Zahlung der Bank musst du diese sofort zurückerstatten.
- Avalprovision oft günstiger als Kapitalbindung, wenn du flüssig bist.
- Bei guter Bonität sind Avalkredite eine der einfachsten Bankgeschäfte.
Avalkredite im Cashflow-Bild
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