Best-Case-Szenario — wie du Wachstumsoptionen sauber kalkulierst

Ein Best Case ist nicht das, was du dir wünschst — es ist das, was realistisch erreichbar ist, wenn alle Hebel funktionieren. Diesen Unterschied zu verstehen, schützt vor teuren Fehlentscheidungen.

Was ein guter Best Case ist

Ein Best Case modelliert die positive Variante der wichtigsten Treiber — aber innerhalb realistischer Grenzen. Beispiel: Wenn das durchschnittliche Marktwachstum 5 % ist, ist 8 % ein ehrgeiziger Best Case. 25 % ist Wunschdenken.

Maßstab: Jeder Best-Case-Wert sollte mit einer historischen Vorlage oder einer plausiblen Marktbegründung untermauert sein. „Weil wir es so wollen" ist keine Begründung.

Wofür der Best Case wirklich nützt

Die Falle des Optimismus-Bias

Studien zeigen, dass Unternehmer ihre Prognosen systematisch um 20–30 % überschätzen. Diese „Selbstüberschätzungs-Korrektur" sollte mental einkalkuliert werden: Was du als Realistic Case planst, ist oft schon dein Best Case. Was du als Best Case planst, wird selten erreicht.

PraxistippLass den Best Case immer parallel mit Worst und Realistic Case laufen. Solo betrachtet wirkt jedes Best-Case-Szenario plausibel — im Vergleich entlarvt sich Wunschdenken schneller.

Drei Szenarien parallel rechnen

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