Cashflow als Kennzahl — der Realitätscheck für jede GuV
Drei Sichtweisen auf den Cashflow
Operativer Cashflow: Was das laufende Geschäft an Liquidität tatsächlich erzeugt — vor Investitionen und Finanzierung.
Freier Cashflow (Free Cash Flow): Operativer Cashflow minus Investitionen. Was übrig bleibt, um Schulden zu tilgen, Dividenden zu zahlen oder Reserven aufzubauen.
Cashflow-Marge: Operativer Cashflow / Umsatz × 100. Zeigt, wie viel von jedem Umsatz-Euro als Cash anfällt.
Warum der Cashflow oft ehrlicher ist
Buchhalterische Effekte können den Gewinn verschönern oder verschlechtern — den Cashflow nicht. Wenn das EBIT steigt, aber der operative Cashflow fällt, ist das ein Warnsignal: Forderungen oder Lagerbestände wachsen schneller als der Umsatz.
Bewertungsmaßstäbe
- Operativer Cashflow positiv und stabil → gesundes Kerngeschäft.
- Free Cashflow positiv → Unternehmen finanziert Wachstum aus eigener Kraft.
- Free Cashflow dauerhaft negativ → Abhängigkeit von externer Finanzierung.
- Cashflow-Marge fallend bei steigendem Umsatz → Working-Capital-Problem.
Alle Cashflow-Varianten im Dashboard
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