EBITDA-Marge — die meist­zitierte Profitabilitäts-Kennzahl

Die EBITDA-Marge ist die meist­genannte Profitabilitäts-Kennzahl bei Bewertungen, M&A und Investor-Pitches — und gleichzeitig eine, die viele Unternehmer ohne klare Begründung interpretieren.

Definition

EBITDA-Marge = EBITDA / Umsatz × 100

Sie zeigt, wie viel von jedem Umsatz-Euro als operatives Ergebnis vor Abschreibungen und Finanzierung übrig bleibt.

Branchen-Benchmarks

Warum sie in Bewertungen zentral ist

Unternehmensbewertungen erfolgen oft als „Multiple auf EBITDA": Kaufpreis = EBITDA × Faktor (typisch 4–10 je nach Branche und Wachstum). Eine EBITDA-Marge von 15 % statt 10 % erhöht nicht nur das EBITDA um 50 %, sondern oft auch den Multiplikator — der Effekt potenziert sich.

Konsequenz: Wer einen Verkauf in 3–5 Jahren plant, sollte heute schon konkret an der EBITDA-Marge arbeiten — kleine Punkte machen am Ende große Bewertungsunterschiede.

EBITDA-Marge einordnen

SolvGuard kann helfen, Umsatz, Kosten, operatives Ergebnis, Cashflow und Liquiditaet nebeneinander zu betrachten. Bilanzielle Kennzahlen wie EBITDA, EBIT oder Jahresueberschuss ersetzt das nicht.

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