Fixkosten — was sie sind, was sie verstecken, wie sie zu senken sind
Was sind Fixkosten?
Fixkosten fallen in einer Periode in gleicher Höhe an, unabhängig von der produzierten oder verkauften Menge. Klassische Beispiele:
- Miete und Pacht
- Gehälter (im engeren Sinn — Festangestellte ohne variablen Anteil)
- Versicherungen
- Leasingraten
- Abschreibungen auf langfristige Investitionen
- Software-Abos, IT-Infrastruktur
Der Hebel-Effekt
Hohe Fixkosten erhöhen den operativen Hebel: Über dem Break-Even schlägt jeder zusätzliche Euro Deckungsbeitrag voll auf den Gewinn durch. Unter dem Break-Even multipliziert sich der Verlust entsprechend. Branchen mit hohen Fixkosten (Hotellerie, Airlines, Produktion) sind deshalb zyklus-empfindlicher.
Realistische Wege zur Senkung
Verträge neu verhandeln: Miete, Software-Abos, Versicherungen — alle 2–3 Jahre auf Markt-Konditionen prüfen.
Variabilisieren: Wo möglich Fixkosten in variable Kosten umwandeln — Outsourcing, On-Demand-Modelle, projektbasierte Verträge.
Auslastung erhöhen: Bestehende Fixkosten besser nutzen — mehr Aufträge pro Maschine, mehr Stunden pro Mitarbeiter.
Strukturen prüfen: Standorte, Hierarchieebenen, Verwaltungsaufwand — meist die unbequemsten, aber oft die wirksamsten Hebel.
Fixkosten transparent machen
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