Forderungsausfälle versichern — die Kreditversicherung
Eine Kreditversicherung schützt vor Forderungsausfällen — bei B2B-Geschäften oft die wirtschaftlichste Form der Risikoabsicherung.
Wie es funktioniert
Du versicherst deinen Forderungsbestand. Der Versicherer prüft jeden Kunden auf Bonität und gibt eine Deckungsobergrenze. Bei Ausfall: 70–90 % Erstattung.
Die Kosten
- Prämie: 0,1–0,5 % des versicherten Umsatzes.
- Selbstbeteiligung: 10–30 % pro Schadensfall.
- Mindestprämie ab ca. 3.000–5.000 €/Jahr.
- Bonitäts-Auskünfte oft inklusive.
Wann es sich lohnt
- Bei Kunden mit unsicherer Bonität.
- Bei großen Forderungs-Volumina.
- Bei wachsendem Auslandsgeschäft.
- Bei wenigen großen Kunden (Klumpenrisiko).
- Bei Branchen mit hoher Insolvenz-Rate.
Anbieter
- Atradius, Coface, Euler Hermes, R+V Allgemeine.
- Speziellere Anbieter für KMU verfügbar.
- Vergleich über Makler sinnvoll.
Forderungsausfälle versichern: Wirkung auf Liquidität prüfen
SolvGuard kann helfen, Zahlungseingänge, Ausgaben, Reserven und Fristen als konkrete Annahmen zu erfassen und in Base-, Best- und Worst-Case-Szenarien zu vergleichen. So wird schneller sichtbar, ob der Hebel unter deinen Zahlen trägt.
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