Liquiditätsrisiken — die häufigste Insolvenzursache
Liquiditätsrisiken sind die häufigste Insolvenzursache — und gleichzeitig die am besten beherrschbaren, wenn man sie systematisch managt.
Die typischen Quellen
- Forderungsausfall — Kunde zahlt nicht.
- Zahlungsverzögerung — Kunde zahlt spät.
- Wachstumsstress — Working Capital wächst schneller als Cashflow.
- Großauftrag-Vorfinanzierung — Material und Personal vor Geldeingang.
- Saisonalität — feste Kosten in einnahmenschwachen Monaten.
- Unerwartete Kosten — Reparaturen, Rechtsstreite, Steuernachzahlungen.
Wirksame Gegenmaßnahmen
Präventiv:
- Rollierende 13-Wochen-Liquiditätsplanung.
- Liquiditätsreserve in Höhe von 3-6 Monatsfixkosten.
- Freie Kreditlinie als Notfall-Puffer.
- Bonitätsprüfung neuer Kunden.
- Diversifikation der Kundenstruktur.
Reaktiv:
- Konsequentes Forderungsmanagement.
- Verhandlung von Zahlungszielen mit Lieferanten.
- Factoring oder Avalfinanzierung.
- Frühe Banken-Kommunikation.
Frühindikatoren
Drei Signale, die jedes KMU monatlich prüfen sollte:
- Durchschnittliches Forderungsalter (Days Sales Outstanding) — steigt es?
- Cash Reichweite — wie viele Monate Fixkosten deckt die aktuelle Liquidität?
- Working Capital im Verhältnis zum Umsatz — wächst es überproportional?
Liquiditätsrisiken regelmäßig prüfen
SolvGuard kann helfen, Liquiditaets-, Cashflow- und Szenarioannahmen zu pruefen. Vollstaendige GuV-, Bilanz- oder Bonitaetsbewertungen ersetzt es nicht.
SolvGuard ansehen →