Forecasting — die rollierende Vorschau, die Planung lebendig hält

Ein Budget wird einmal im Jahr verabschiedet — ein Forecast wird ständig aktualisiert. Wer beides kombiniert, behält die Orientierung auch dann, wenn die Realität von der Planung abweicht.

Budget vs. Forecast — der entscheidende Unterschied

Ein Budget ist eine Zielvereinbarung: Hier wollen wir hin, das nehmen wir uns vor. Es ist ein politisches und finanzielles Commitment. Ein Forecast ist eine Prognose: So sieht es realistisch aus, wenn wir nichts ändern. Beides ergänzt sich — wer nur Budget hat, ist nach drei Monaten blind. Wer nur Forecast hat, hat keine Zielebene.

Was ein guter Forecast leistet

Methoden im Überblick

Year-End-Forecast: Ist + Forecast für den Rest des Jahres = erwarteter Jahresabschluss. Wird monatlich aktualisiert.

Rolling Forecast: Immer 12 (oder 18) Monate voraus. Verliert nie an Horizont. Aufwändiger in der Pflege, aber strategisch wertvoll.

Driver-Based Forecast: Statt jede Position einzeln zu prognostizieren, werden zentrale Treiber modelliert (z. B. Anzahl Verkäufer × Conversion × Deal-Größe = Umsatz). Die Detailpositionen ergeben sich daraus automatisch.

Häufige Fehler beim Forecasting

Forecasting auf Basis echter Daten

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