Liquiditätsgrade im Detail
Die drei Liquiditätsgrade sind das Basis-Inventar jeder Bilanzanalyse. Hier im Detail.
Die drei Grade
1. Grad (Cash Ratio / Barliquidität):
Liquide Mittel / kurzfristige Verbindlichkeiten × 100
Typisch: 10–30 %.
2. Grad (Quick Ratio):
(Liquide Mittel + Forderungen) / kurzfristige Verbindlichkeiten × 100
Typisch: ~100 %.
3. Grad (Current Ratio):
Umlaufvermögen / kurzfristige Verbindlichkeiten × 100
Typisch: 120–200 %.
Wann welcher Grad wichtig wird
- 1. Grad: Kurzfristige Krisen-Resilienz.
- 2. Grad: Mittlere Zahlungsfähigkeit.
- 3. Grad: Langfristige Stabilität.
Branchen-Unterschiede
- Handel: Niedriger 1. Grad (Lagerintensiv).
- Industrie: Mittlerer Bereich.
- Software/SaaS: Oft hohe Liquiditätsgrade.
- Banken/Versicherer: Eigene Liquiditäts-Regeln.
- Gastronomie: Niedrig (Saisonal).
Kennzahlen mit Planung verbinden
SolvGuard unterstützt dabei, Kennzahlen nicht isoliert zu betrachten, sondern ihre Wirkung auf Ergebnis, Liquidität und Kapitalbedarf zu modellieren. Besonders hilfreich ist das beim Vergleich von Basis-, Best- und Worst-Case-Annahmen.
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