Materialaufschlag richtig kalkulieren
Materialaufschlag ist im Handwerk üblich — aber oft zu niedrig kalkuliert. Wer fair und transparent aufschlägt, gewinnt Marge.
Was im Materialaufschlag stecken muss
- Beschaffungs-Kosten (Einkauf, Transport).
- Lagerhaltungs-Kosten.
- Verwaltungs-Aufwand pro Bestellung.
- Vorfinanzierungs-Kosten.
- Risiko für Beschädigung oder Schwund.
- Marge auf Beschaffungs-Leistung.
Übliche Aufschläge nach Material
- Standardmaterial: 15–25 %.
- Spezial-Material: 20–30 %.
- Klein-Material: 30–50 % (Aufwand pro Stück).
- Hochwertige Komponenten: 10–20 % (kleinerer Prozentsatz, höherer Absolut-Betrag).
- Sonderbestellungen: 30–40 % plus Mindestpauschale.
Die Kommunikation
- Material-Aufschlag transparent ausweisen.
- Wertbeitrag erklären: Risikoabnahme, Garantie, Service.
- Bei Bestandskunden: Verlässlichkeit kommunizieren.
- Material auf Rechnung als Posten mit Beschreibung.
- Bei großen Aufträgen ggf. Sonderkonditionen.
Materialaufschlag richtig kalkulieren: Entscheidung vorbereiten
Mit SolvGuard kannst du Material, Arbeitszeit, Nacharbeit, Stundensatz und Zahlungseingänge in nachvollziehbare Annahmen zerlegen und mit vorhandenen Zahlen abgleichen. Das stärkt die Vorbereitung, bevor Budget, Zeit oder Kapital gebunden werden.
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