Preise im Handwerk erhöhen — die Schritt-für-Schritt-Anleitung

Handwerker liegen statistisch 15–25 % unter ihrem fairen Preis. Wer systematisch erhöht, gewinnt sofort Marge — ohne nennenswerten Kundenverlust.

Die typischen Hürden im Handwerk

Tatsache: Kunden bleiben deutlich häufiger als gedacht. Bei 10 % Erhöhung wandern typisch nur 3–5 % ab — bei deutlich höherer Marge auf den Rest.

Der pragmatische Pfad

  1. Stundensatz im Markt-Vergleich: Wo stehst du?
  2. Neue Kunden mit neuem Preis: Sofort den Zielpreis aufrufen.
  3. Bestandskunden in 2 Stufen: 5 % zum Jahreswechsel, weitere 5 % nach 6 Monaten.
  4. Stundensatz-Anpassung kommunizieren: Schriftlich mit Stichtag.
  5. Bei großen Aufträgen: Persönliches Gespräch.
  6. Schlechtzahler aktiv abgeben: Marge-Bremser raus.

Was du gleichzeitig tun solltest

Preise im Handwerk erhöhen: Entscheidung vorbereiten

Mit SolvGuard kannst du Material, Arbeitszeit, Nacharbeit, Stundensatz und Zahlungseingänge in nachvollziehbare Annahmen zerlegen und mit vorhandenen Zahlen abgleichen. Das stärkt die Vorbereitung, bevor Budget, Zeit oder Kapital gebunden werden.

Mit eigenen Zahlen testen →