Preiserhöhung durchsetzen — die richtige Taktik
Preise erhöhen ist nicht angenehm — aber überlebenswichtig. Wer es schlau macht, verliert kaum Kunden und gewinnt deutlich Marge.
Wann der Zeitpunkt richtig ist
- Bei Materialkostensteigerungen >5 %.
- Bei Tariferhöhungen.
- Jährlich als Inflationsausgleich.
- Nach Qualitäts- oder Service-Verbesserungen.
- Bei voller Auslastung über 6+ Monate.
- Stichtag Jahreswechsel: psychologisch akzeptiert.
Wie viel anheben
- Minimum: Inflation + 1 % (3–5 % aktuell).
- Mit Kostendurchreichung: konkret begründbar.
- Premium-Position: 5–10 % über Markt-Durchschnitt.
- Nach langer Stagnation: Schritte von 3–7 %, nicht 20 % auf einmal.
- Bei Top-Kunden: differenziert verhandeln.
Die Kommunikation
- Frühzeitig: 2–3 Monate vor Wirksamkeit.
- Sachlich begründet: Materialkosten, Lohnsteigerungen, Inflation.
- Schriftlich + persönlich: Bei Top-Kunden Telefonat.
- Wert betonen: Was bekommt der Kunde dafür?
- Souverän auftreten: Keine Entschuldigungs-Tonalität.
- Bestandsverträge prüfen: Indexklauseln einbauen.
Zahlencheck für Preiserhöhung durchsetzen
SolvGuard unterstützt dich dabei, Kostenhebel, Einsparpotenziale, Fixkosten und Qualitätsrisiken mit Umsatz-, Kosten-, Steuer- und Liquiditätsannahmen zu verbinden. Daraus entsteht eine belastbarere Entscheidungsgrundlage. Sie bleibt eine rechnerische Orientierung auf Basis deiner Eingaben.
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