Provisionsmodelle im Handwerk — fair und wirksam
Im Handwerk wenig verbreitet, oft skeptisch betrachtet — und doch wirksam, wenn richtig gemacht.
Wo Provision Sinn macht
- Vertriebs-Mitarbeiter: Akquise, Angebots-Erstellung.
- Vorarbeiter: Marge auf eigene Baustelle.
- Servicetechniker: Wartungs-Vertragsabschlüsse.
- Alle Mitarbeiter: Pauschal-Bonus auf Jahresergebnis.
Funktionierende Modelle
- Vorarbeiter-Bonus: 5–10 % auf Marge der eigenen Baustelle (über Soll).
- Zusatz-Auftrag-Bonus: 50 € für jeden auf der Baustelle akquirierten Folgeauftrag.
- Wartungs-Akquise: 100 € pro abgeschlossenen Wartungsvertrag.
- Empfehlungs-Prämie: 250 € pro Kunden-Empfehlung.
- Jahres-Erfolgs-Bonus: 1–3 Monatsgehälter bei Zielerreichung.
Was du beachten musst
- Transparente Berechnungsformel.
- Marge richtig erfassen — sonst Streit über Zahlen.
- Nicht alle Aufträge sind vergleichbar.
- Team-Anteile vs. Einzel-Boni balancieren.
- Schwankungen einplanen — gute Jahre nicht überpressen.
- Gehalts-Erwartungen managen — Bonus nicht als Standard.
Provisionsmodelle im Handwerk: Entscheidung vorbereiten
Mit SolvGuard kannst du Material, Arbeitszeit, Nacharbeit, Stundensatz und Zahlungseingänge in nachvollziehbare Annahmen zerlegen und mit vorhandenen Zahlen abgleichen. Das stärkt die Vorbereitung, bevor Budget, Zeit oder Kapital gebunden werden.
Mit eigenen Zahlen testen →