Due Diligence der Bilanz
Bei Unternehmenskäufen schauen Käufer die Bilanz mit der Lupe an. Diese Punkte sind kritisch.
Die kritischen Prüf-Bereiche
- Eigenkapital-Werthaltigkeit: Sind Aktiva real wert?
- Forderungs-Werthaltigkeit: Realistische Wertberichtigungen?
- Lager-Bewertung: Veraltete Bestände?
- Anlagen-Bewertung: Marktwert vs. Buchwert.
- Rückstellungen: Vollständig und richtig bewertet?
- Off-Balance-Risiken: Bürgschaften, Garantien.
- Verbindlichkeiten: Vollständig erfasst?
Die typischen Findings
- Veraltete Lagerbestände nicht abgewertet.
- Forderungen nicht ausreichend wertberichtigt.
- Pensions-Rückstellungen zu niedrig.
- Gewährleistungs-Rückstellungen fehlen.
- Steuer-Risiken nicht rückgestellt.
- Versteckte Eventual-Verbindlichkeiten.
Vorbereitung auf DD
- Bilanz „aufräumen" 12–24 Monate vor Verkauf.
- Externe Pre-DD durchführen lassen.
- Datenraum gut strukturieren.
- Risiken proaktiv kommunizieren.
- Q&A-Liste vorbereiten.
- Steuerberater einbeziehen.
Bilanzthemen mit Liquiditätssicht verbinden
SolvGuard unterstützt vor allem auf der operativen Planungsebene: Zahlungsflüsse, Kosten, Umsatzannahmen und Szenarien werden in Ergebnis- und Liquiditätswirkung übersetzt. So lässt sich prüfen, wie robuste Reserven im Plan wirklich aussehen.
Mit eigenen Zahlen testen →