ERP-System für KMU — wann lohnt sich der Schritt?
Ein ERP-System ist die Schaltzentrale eines wachsenden Unternehmens — aber teuer und komplex. Diese Hinweise helfen, die richtige Entscheidung zu treffen.
Wann sich ein ERP lohnt
- Wachsende Komplexität: mehrere Bereiche, Standorte, viele Produkte.
- Viele Schnittstellen zwischen bisherigen Insellösungen.
- Aufträge werden mehrfach erfasst (Vertrieb, Produktion, Buchhaltung).
- Berichte aus mehreren Systemen mit unterschiedlichen Stichtagen.
- Ab ca. 20+ Mitarbeitern oder 5+ Mio. € Umsatz oft sinnvoll.
Die Anbieter-Landschaft
- Cloud-basierte Mittelstands-ERPs: Weclapp, Xentral, Microsoft Dynamics 365 Business Central — ab 100 €/Nutzer/Monat.
- Klassische Mittelstands-ERPs: SAP Business One, Sage 100, Infor.
- Branchen-spezifisch: Für Handwerk Streit, sage Handwerk; für Gastro Gastronovi, Lightspeed.
- Open Source: Odoo, ERPNext — günstig, aber Implementierungsaufwand.
Worauf bei der Auswahl achten
- Branchenfit: Spezialisierte Anbieter sparen Anpassungskosten.
- Skalierbarkeit: Wächst das System mit?
- Schnittstellen: Zu Buchhaltung, Banken, Webshop.
- Implementierungspartner: Stark wichtiger als Software.
- Total Cost of Ownership: Lizenz + Implementierung + Wartung + Schulungen.
ERP-System für KMU: Annahmen sauber testen
Wenn du Planumsätze, Kostenblöcke, Investitionen und Zeitpunkte verändern willst, hilft SolvGuard beim Rechnen mit plausiblen Spannen statt Einzelwerten. So erkennst du Chancen und Grenzen früher, bevor Geld gebunden wird.
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