Interner Zinsfuß (IRR) — welche Rendite bringt deine Investition?

Der Interne Zinsfuß ist die Verzinsung, die eine Investition tatsächlich erwirtschaftet. Eine intuitive Kennzahl, die gut mit Alternativrenditen vergleichbar ist.

Definition

Der IRR ist der Diskontierungszins, bei dem der Kapitalwert (NPV) einer Investition genau Null ist. Anders gesagt: die effektive Verzinsung des in der Investition gebundenen Kapitals.

Beispiel: Investition 100.000 €, jährliche Rückflüsse 30.000 € über 5 Jahre → IRR ≈ 15 %. Bedeutet: Die Investition entspricht renditemäßig einer Anlage mit 15 % Jahreszins.

Die Entscheidungsregel

Investition annehmen, wenn IRR > Kalkulationszins (Mindestrendite).

Bei mehreren Alternativen die Investition mit dem höchsten IRR — solange die Vergleichsbedingungen ähnlich sind.

Wann IRR irreführt

In der Praxis

Faustregel: NPV für die endgültige Wertentscheidung, IRR für die Kommunikation und den Vergleich mit Alternativen. Beide Methoden sollten dieselbe Richtung zeigen — wenn nicht, lohnt genaues Hinschauen.

IRR im Investitions-Vergleich

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