Kalkulation von Projekten — Material, Arbeit, Risiko

Im Handwerk entscheidet die Kalkulation über die Marge — und damit über die langfristige Überlebensfähigkeit. Wer zu knapp kalkuliert, arbeitet, ohne zu verdienen.

Die Kostenkomponenten

  1. Material: Einkaufspreis plus üblicher Aufschlag (10–25 % je nach Branche).
  2. Lohn: Voller Stundensatz inkl. aller Nebenkosten — nicht der Bruttolohn.
  3. Gemeinkosten: Werkstatt, Fahrzeuge, Versicherungen — anteilig pro Stunde.
  4. Gewinnaufschlag: 5–15 % je nach Branche und Wettbewerb.
  5. Risikozuschlag: Für Unvorhergesehenes, typisch 5–15 %.
  6. Skonti / Nachlässe einkalkulieren, nicht später abziehen.

Den vollen Stundensatz richtig ermitteln

Häufiger Fehler: Mit dem reinen Brutto-Stundenlohn kalkulieren. Tatsächlich umfasst der „Vollkosten-Stundensatz":

Realistisch: Ein 35.000 € Brutto-Mitarbeiter kostet 60–80 € pro verrechnete Stunde — nicht 22 €.

Typische Kalkulationsfehler

Projekt-Kalkulation transparent

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