Nutzwertanalyse — wenn Zahlen allein nicht reichen

Nicht jede Investitionsentscheidung lässt sich allein mit Cashflows beantworten — strategische Passung, Risiko, Mitarbeiter-Wirkung spielen oft eine Rolle. Die Nutzwertanalyse macht qualitative Faktoren vergleichbar.

Wann eine Nutzwertanalyse sinnvoll ist

Aufbau in 5 Schritten

  1. Kriterien definieren: 5–10 relevante Faktoren (z. B. Wirtschaftlichkeit, Risiko, Strategie-Passung, Implementierungsaufwand, Skalierbarkeit).
  2. Gewichtung vergeben: Summe = 100 %. Wichtigere Faktoren stärker gewichten.
  3. Bewertungs-Skala festlegen: Typisch 1–10 oder 1–5.
  4. Pro Alternative bewerten: Score je Kriterium.
  5. Gewichteter Gesamtwert: Score × Gewichtung, summiert pro Alternative.

Grenzen der Methode

Pragmatisch: Wirtschaftlichkeitsrechnung als Grundlage, Nutzwertanalyse als Plausibilitätscheck und Strukturierung der Diskussion.

Hard und Soft Facts parallel

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