Just-in-Time für KMU — pragmatische Umsetzung
Just-in-Time ist nicht nur für Autobauer. Pragmatisch eingesetzt funktioniert es auch im KMU und setzt erhebliches Kapital frei.
Was JIT im KMU bedeutet
Material und Komponenten kommen genau dann, wenn sie gebraucht werden — nicht „auf Lager". Lagerbestand wird minimiert, Kapitalbindung sinkt, aber Lieferfähigkeit muss sichergestellt sein.
Voraussetzungen
- Zuverlässige Lieferanten: Kurze Lieferzeiten, hohe Termintreue.
- Prognose-Genauigkeit: Bedarfsplanung muss stimmen.
- Kurze Lieferwege: Lieferanten nicht zu weit weg.
- Eigene Prozess-Stabilität: Verzögerungen können nicht durch Lager kompensiert werden.
- Kommunikations-Kanäle: Schnelle Abstimmung bei Änderungen.
Wo es funktioniert (und wo nicht)
Funktioniert:
- Standard-Komponenten mit hoher Verfügbarkeit.
- Auftragsbezogene Fertigung.
- Hoch-Volumen-Material mit stabilem Bedarf.
Funktioniert nicht:
- Saison-Geschäfte mit unregelmäßigen Bedarfen.
- Kritische Komponenten ohne Alternativ-Lieferanten.
- Geschäfte mit kurzfristigen Lieferversprechen an Kunden.
- Lieferanten mit unzuverlässiger Performance.
Aus Just-in-Time für KMU einen belastbaren Plan machen
SolvGuard kann helfen, Zahlungseingänge, Ausgaben, Reserven und Fristen in Monatswerte, Szenarien und einfache Kennzahlen zu übersetzen. Dadurch wird klarer, welche Voraussetzung stimmen muss, damit der Schritt wirtschaftlich sinnvoll wirkt.
Mit eigenen Zahlen testen →